Deutsch geht gut - Das Literaturprojekt in Bietigheim Bissingen

Schreibwerkstatt an der Gustav-Schönleber-Schule
Schülertexte

Teilnehmende der Schreibwerkstatt an der Gustav-Schönleber-Schule
mit der Dozentin Ines Franzke-Stahl

Maximilian Steinmetz

Leandro Wenzeritt

Tamara AlFugaha

Siska Drechsler

Ioannis Kipouroa

Ali-Arda Kul

Nina Sinkovic

Alexa Graef

 

Alexa Graet

Timo
Rennt schnell
Über das Fußballfeld
Ich finde ihn süß
Liebe

Max

Polenböller

Ali hat zwei Bullen zusammen geschlagen. Jetzt wollt ihr sicher hören warum. Ihr kennt ihn ja auch als friedlichen Menschen. Es war wegen zwei Böllern. Und er ist ganz schnell weggerannt.
Aber jetzt erst mal von vorne. Damit ihr wisst, wie alles anfing:
Ali ist in die Polizeiwache eingebrochen, in die Asservatenkammer. 2 Kilo Kokain, 5 Kilo Mariuhana, Waffen und andere Sachen lagen dort in den Regalen. Da dachte er, als er das ganze Zeug sah: So eine Scheiße! Das ist alles gefährlich. Cool sind die Böller. Die Polenböller haben extra viel TNT drin. Plastiksprengstoff. Da become ich viel Geld. Ich kenne jemanden, der sich interessiert dafür: Max. Da könnte er dem Nachbarn einen Böller unter das Auto setzen. Auf den hat er nämlich eine große Wut. Weil der ihm im letzten Sommer einen Eimer Wasser über den Grill geschüttet hat. Grad als das Fleisch fertig war.
Und als er das gerade dachte und die Polenböller in seine Tasche gesteckt hatte, da kamen zwei blöde Bullen. Die haben das Licht in der Asservatenkammer gesehen und hatten nichts besseres zu tun, als reinzukommen. Da half Ali nur die Flucht. Als die Bullen ihn schnappen wollten, schlug er sie zusammen. Dann war er über alle Berge.

Ioannis

Liebeslied für dich

Hallo Schatz, das ist ein Lied für dich, damit du nicht vergisst: Ich liebe dich. Mit diesem Lied beweis ich dir, dass ich dich lieb hab. Wenn ich dich sehe, schlägt mein Herz schneller. Ich denke jede Stunde an dich. Ich sehe dich wie du zu mir läufst. Du stehst nun vor mir. Und wir fangen beide an zu weinen.
Hallo Schatz, das ist ein Lied für dich, damit du nicht vergisst: ich liebe dich. Jeden Atemzug rieche ich dein Parfüm. Ich träume, davon, dass ich deinen Hals berühre. Ich habe keine andere Wahl, ich muss dich sehen. Du bist mein Lied, meine Melodie. Jedes Wort aus deinem Mund klingt wunderschön. In deinen Augen sehe ich alles, was ich lieb. Wer kann schon Liebe verstehen. Sie passiert nicht im Kopf.
Hallo Schatz, das ist ein Lied für dich, damit du nicht vergisst: Ich liebe dich!


Alessia

Alessia
Lieb lustig
Wartet auf mich
Ich finde sie hübsch
Liebe



Die Hausschuhe

Es war einmal ein Junge, der hieß Max. In den Sommerferien war er in Griechenland. Er hat ein Zimmer im Hotel gemietet. Das Hotel hieß Le Meridien. Als er ins Zimmer kam, war er erstaunt. Er hat auf dem Bett Hausschuhe gefunden. Natürlich wollte er sie anziehen. Die haben genau gepasst. Dann ging er zum Strand, wollte eine Runde schwimmen. Das Wetter war so schön und warm. Ohhh neiiin! Max hat vergessen seine Hausschuhe auszuziehen...

Leandro

Musik
Hör ich
Find ich gut
Höre ich immer an
Perfekt

 

Ein Junge namens Lion ist ganz normal zu Schule gegangen. Er war in ein Mädchen verliebt. Er hat ihr auch gesagt, dass er sie liebt und gefragt ob sie mit im zusammen sein will. Sie hat nein gesagt bzw. sie will es nicht sagen. Sie hat dann eine Weile später sein Tagebuch gelesen, das er im Schulrucksack dabei hatte. Sie hat dabei dreimal „süß“ vor sich hin gesagt.
Wieder einige Tage später haben sie sich auf ner Party getroffen und Lion hat Breakdance getanzt. Das Mädchen hieß Vivien. Sie hat auch bisschen mitgetanzt, Lion fand es sehr toll, dass sie auch da war. Immer wenn er sich hingesetzt hat, hat Vivien mit ihrer Schwester weiter getanzt und dann hat auch er sofort wieder weiter getanzt. So ging es immer weiter. Bis er verschnaufen musste.
Dann hat Lion ihr erzählt, dass er ein krimineller Freerunner ist. Sie hat darauf ganz normal reagiert. Doch er hat sich erst gedacht, dass sie sauer auf ihn wäre. Aber sie war ja nicht sauer, darüber war er fröhlich.
Er hat gefragt, ob sie mal mitkommen wollte. Sie hat ja gesagt. Darüber hat sich Lion gefreut und hat sie beim über nächsten Mal auch mitgenommen. Doch sein Kumpel Rayn ist von einem Polizisten mitten im Flug angeschossen worden und fiel tief hinab und starb. Der Polizist musste danach zwar ins Gefängnis, aber das machte den Tod von Rayn nicht rückgängig.
Dann musste Lion einen neuen besorgen der mithilft. Er hat auch jemand gefunden, der hieß Leon. Der hat zugestimmt und mitgemacht. Deswegen musste Vivien dann doch warten, bis sie mitkommen konnte. Die Freerunner wurden von der Polizei gesucht. Der Neue namens Leon musste erst mal ausgebildet werden, bevor sie einen neuen Einsatz starten konnten.
Mittlerweile ist schon wieder jemand namens Paul dazu gekommen. Mittlerweile hat auch Vivien einen Freund bekommen und Lion hat sie auf die Backe geküsst. Und dann hat er sie per Zettel gefragt: Was würdest du machen, wenn ich dich auf den Mund küssen würde? Sie antwortete: LACHEN – ha ha ha!

Siska

Ich bin das Mäppcehn von Siska. In mir wohnen lauter Stifte. Morgens werde ich von Siska in die Schultasche eingepackt. Wenn wir in der Schule sind, werde ich rausgenommen und aufgemacht. Dann nimmt Siska einen Stift raus. Manchmal warten die Jungs auf mich, das finde ich blöd. Wenn die Schule zu Ende ist, werde ich zugemacht und in die Schultasche reingepackt. Wenn Siska dann Hausaufgaben in ihrem Zimmer macht, werde ich wieder rausgenommen und aufgemacht. Wieder nimmt Siska einen Stift raus. Manchmal berühren mich Siskas Haare. Das kitzelt immer. Dann werde ich wieder zugemacht und eingepackt. Nun ist mein Tag zu Ende.



Lisa

Die Stute, die nicht so viel Glück hatte wie ihr Sohn
 
Ich heiße Lisa. Ich bin ein freies Pferd. Mein Fell ist seitig, es glänzt schön. Meine Mähne ist kurz. Meine Mama sagt, dass meine Haare noch lang werden. Noch bin ich zu klein um Gräser, Karotten, Hafer und Heu zu fressen. Wenn ich das kann, muss meine Mama wieder arbeiten.
Nun bin ich drei Monate alt. Meine Mama geht wieder arbeiten. Ich spiele gern mit den anderen Fohlen.  Obwohl meine Mama erst was dagegen hatte, sagte sie eines Tages:  „Deine Freunde sind nett, aber auch sehr wild. Du kommst aus einer sehr netten Familie. Gib immer schön deine Hufe, schlag niemals aus und beiße auch nicht im Spiel.“ Als ich mal mit Freunden gespielt habe, kam ein Mann. Er schaute mich an und sagte: „Wenn sie alt genug ist und eingeritten übernehme ich sie.“
Ich fragte meine Mama, was er meinte. Meine Mama sagte: „Er will dich kaufen, wenn du eingeritten bist.“ Ich fragte: „Was ist das Einreiten?“ Mama meinte, da lerne ich, was die Menschen von mir verlangen.

Jetzt bin ich eine hübsche Stute geworden. Meine Mähne und Schweif sind lang, ganz schön lang geworden. Ich musste mich an viele Sachen gewöhnen. Am Schlimmsten war das Gebiss durch hartes Zureiten. Das war nicht alles. Um meinen Hals ritzte ich einen schweren Kratzer. Dann noch einen dünnen Sattel, der zerbrechlich ist. Am Saumzeug waren solche xxx, an meinen Augen die beiden Scheuklappen. Ich hatte große Lust auszuschlagen, aber ich wollte meinen Herrn nicht verletzen. Dann gewöhnte ich mich an die ganzen Sachen. Im xxxxxxx-1- Haare.
Als ich in den Stall gebracht wurde, bin ich neben einem weißen Hengst in der Nebenbox gebracht worden. Er hieß Marc und war sehr alt. Neben ihm war noch ein Hengst. Er war ein brauner Fuchs. Er schaute mich kreischend an. Er hatte wohl was da dagegen, dass ich in der Box war. Als er weg war, erzählte mir Marc alles, was ich wissen wollte. Ich fragte ihn wie der Hengst heißt. Der sagte: „Er heißt Deli.“ Und dass es nicht nett sei und ich in ihn nie ansprechen soll weil er sehr wichtig ist. Als ich mit ihm auf der Weide war, hat er mich gefragt wie meine Kindheit war und wie ich eingeritten wurde. Ich erzählte ihm alles. Zum Schluss sagte er: „Ich wünschte, es wäre auch so bei mir gewesen. Dann wäre ich sicher auch so sanftmütig wie du.“
An einem Tag kam der Stallbursche Leo zu mir. Er sattelte mich und ritt mich. Er sagte zu Mr. Black: „Sie ist sehr leicht in den Trab zu bringen und in den Galopp.  Sie ist sehr xxxx. Am Abend sagte Mr. Black: „Wie nennen wir die Stute?“ Mrs. Black sagte: „Wie wär es mit Sternie. Sie ist doch so schön.“
„Nee, dafür ist sie zu schön. Wie wär es mit Stella?“ Von dem Tag an hieß ich Stella.

Deli erzählte mir wie es bei ihm war, wieso er so wild war. „Ich hatte eine schöne Kindheit. Aber als ich eingeritten wurde, war die schöne Zeit vorbei. Mich hat der Sohn von den Besitzern eingeritten. Er hatte null Ahnung über mich. An einem Tag war er sehr schlecht gelaunt und ich bekam ein neues Gebiss. Es war sehr schwer und tat sehr weh. Er schmiss mir den Sattel auf den Rücken. Er zog fest und stieg auf. Ich wehrte und drehte mich, dass er vom Sattel flog, nach einem langen Kampf hatte ich gewonnen, er fiel runter. Ich rannte weg, lief ans Ende der Koppel. Er war nicht eben gut auf mich zu sprechen. Ich war den ganzen Mittag auf der Koppel, als die Sonne unterging, kam mein Besitzer und redete auf mich ein. Bis ich im Stall war, hatte er es mit mir sehr leicht gehabt. Als wir im Stall waren, kam sein Sohn. Er sagte: „Du hast noch einiges zu lernen.“ Er tat mich in die Box. Er sattelte mich ab und hat mir das Saumzeug abgenommen, die Schmerzen ließen nach. Nachdem ich eingeritten war, wurde ich verkauft. Aber auch da wurde ich schlecht behandelt. Das ging dreimal so und jetzt bin ich hier.“
Mir tat Deli sehr leid. Nach ner langen Zeit hörte ich Leon zu meinen Herrn und zu Mrs. Black sagen: „Ich glaube der Hengst mag mich.“ Mr. Black sagte: „Das glaube ich auch. Er braucht nur ein bisschen Liebe.“

Mr. Black hat viele Termine. Man spannte mich an einer leichten Kutsche an. Das Wetter war den ganzen Tag nicht zu gut. Der letzte Termin hat besonders lang gedauert. Es wurde schon sehr dunkel. Ich hörte ein Kratzen und bin stehen geblieben, und plötzlich fiel ein Baumstamm auf den Boden. Wir drehten um und nahmen den unteren Weg mit der Brücke. Als wir an der Brücke waren hatte ich wieder so ein komisches Gefühl und blieb stehen. Mr. Black und Leon versuchten alles was sie konnten, aber ich rührte mich nicht. Da lief er auf die Brücke und sah, dass sie in der Mitte durchgebrochen war. Wenn wir auf die Brücke gingen und einen Schritt weiter, wären wir in den Fluss gefallen. Wir gingen runter und sagten Danke. Als wir auf dem Hof waren, wurde ich in den Stall gebracht und ich hörte nur wie Mr. Black zu Mrs. Black sagte: „Wenn Stella nicht so ein gutes Pferd wäre, wären wir jetzt auf dem Grund des Flusses.“

Jahre später wurde der Hof pleite und ich habe einen Platz bei einer Freundin von Mr. Black bekommen. Sie hieß Susanne Girl. Ich war nicht die einzige, die zu Mrs. Girl gebracht wurde. Deli kam auch zu ihr. Deli wurde zum Jagen eingesetzt, ich für die Kutschen. Mein Partner hieß Luis, er war sehr nett. Nach ner Weile zog Mrs. Girl um ins Ausland, nach London. Ich und Luis, Deli wurden zu Mrs. Lady gebracht. Luis wurde weiter verkauft. Deli zog die Kutschen, ich wurde zum Reiten eingesetzt. Mrs. Lady ritt immer mich, der Freund ritt die schreckhafte Lili, die nur Männer ritten. Eines Tages wollte Mrs. Lady Lili reiten. Ich wurde für den Freund Joe gesattelt. Als er kam, merkte er es sofort und sagte zu Mrs. Lady: „Haben Sie keinen Bock mehr auf Stella?“ Mrs. Lady sagte: „Schon, aber ich will auch mal auf Lili reiten.“ Joe sagte: „Gut. Vergiss nicht, dass Lili sehr schreckhaft ist.“ Wir machten uns auf den Weg. Joe wollte schnell zur Bank. Als wir da waren band Joe mich an, er verschwand in der Bank. Mrs. Lady wartete mit mir auf Lili. Plötzlich kam ein Junge, der zwei Fohlen mit der Leine zum Stall brachte. Das macht eigentlich keinen Krach. Doch Lili erschrak und galoppierte mit Mrs. Lady weg. Ich wieherte so laut ich konnte, ich hoffte, das Joe kam. Er kam auch gleich, setzte sich auf mich. Wir galoppierten Lili hinterher. Als wir sie an einer Baustelle endlich eingeholt hatten, sahen wir einen Graben, den die Bauarbeiter wegen dem Regen gemacht hatten, damit das Wasser ablief. Der Boden war zu matschig, um schnell weiter zu galoppieren. Also ging ich in langsameren Galopp. Lili galoppierte immer noch zu schnell. Sie sprang hoch und rutsche am unteren Ende des Grabens aus. Sie und die Reiterin Mrs. Lady stürzten zu Boden. Mrs. Ladys Gesicht war auf dem Boden, sie bewegte sich nicht, sie stöhnte leise auf. Joe drehte sie um. Sie war im ganzen Gesicht blass. Drei Bauarbeiter haben es gesehen, sie rannten zu uns und fragten, ob sie helfen könnten. Joe sagte: „Kann einer die Stute reiten?“ Zwei Bauarbeiter sagten, dass sie nicht können, der dritte sagte, er könne ein bisschen reiten. Er stieg ungeschickt auf mich. Ich ging in den allerschnellsten Galopp, den ich habe. Als wir auf dem Hof waren, kam die ganze Besatzung. Ich wude in den Stall gebracht und ich merkte nur wie Deli an die Kutsche gespannt wurde und nur trabte. Ich merkte, dass es schlecht um Mrs. Lady stand.
Nach drei Monaten war Mrs. Lady wieder gesund, aber sie konnte nicht mehr reiten.

Ich kam auf einen Pferdemarkt und wurde an einen Doktor verkauft. Er hieß Mr. Schwarz und ich wurde zum Reiten und für Kutschfahrten eingesetzt. Ne lange Zeit habe ich mich wohl gefühlt. Doch dann fing er an, mir mein Futter nicht mehr regelmäßig zu geben. Er fing auch an mich zu schlagen. Ich wunderte mich, so kannte ich ihn nicht. Bis ich erfuhr, dass sein Freund bei einem Reitunfall ums Leben gekommen war und er jetzt jedes Pferd hasste. Nach drei Monaten wurde ich an einen anderen Doktor verkauft. Das ging 6 Jahre so, das war ne schwere Zeit für mich. Manche haben mein Essen vergessen, Aber es waren auch welche, die mich geschlagen haben. Zum Schluss kam ich zu einem Züchter. Er war sehr nett und lieb zu mir. Nach vielen Jahren wurde ich von einem Sportpferd trächtig. Doch dann musste der Züchter schließen. Er verkaufte alle Pferde, nur mich nicht. Nach drei Monaten merkte ich, dass ich vor der Geburt stehe. Ich merkte auch, dass mich der Besitzer vergessen hatte. Nach 4 Wochen war es soweit: Ich musste ohne menschliche Hilfe gebären. Nach der Geburt hoffte ich, dass ein Mensch kommt. Nach 5 Monaten fühlte ich mich nicht gut. Ich habe wahnsinnige Bauchschmerzen, ich vermutete, dass ich eine Kolik hatte. Nach einer Woche wurden die Schmerzen so stark, dass ich mich wälzen musste. Ich wurde immer schwächer. Ich mehr dass jemand Stroh in die Box stellte, ich merkte auch, dass mein Fohlen es isst. Nach fast einer Woche kamen Menschenkinder. Sie versuchten mir zu helfen. Ich war aber zu schwach und hoffte, dass ein Erwachsener kam. Nach vier Stunden warten kam ihr Vater. Er war ein Pferdenarr. Ich gab auf und hoffte, dass mein Fohlen überlebte.

*******

Mama, Mama, Mama, Mama, Mama! Alles in mir rief laut, als ich sah, dass sie nicht mehr atmete. Ich hörte den Doktor sagen: „Sie ist fort xxxx es lässt sich nicht mehr vermeiden, ist sie in deiner Hand gestorben und nicht alleine.
Ich freute mich, dass meine Mutter nicht alleine gestorben ist. Nachdem ich untersucht wurde und versorgt war, wurde ich in den Stall gebracht. Nachdem ich ne warme Milche getrunken habe, wurde ich in die Herde gebracht. Keiner wollte aber etwas von mir wissen. Bis auf den netten Hengst. Er hieß Tilo. Am nächsten Tag kamen zwei Mädchen mit dem Vater. Er fragte wie ich heiße. Die Mädchen sagten: „Wir wissen es: Seidenweich.“ Ab da an hieß ich Seidenweich. Ich lebte dort, bis ich erwachsen war. Ich wurde an einen Doktor verkauft. Dort wurde ich schlecht behandelt. Wenn ich mich genau erinnere, habe ich am Anfang schlechte Erfahrung mit Menschen gemacht. Mein letzter Mensch der grausam zu mir war, es war sehr schlimm. Er hat mir fast nie Futter gegeben und mich immer geschlagen.
Ein Mädchen namens Siska machte dort Ferien. Ich glaube sie war der erste Mensch bei dem ich mich wohl gefühlt habe. Sie schaute immer zu mir und fragte wie es mir geht. Sie hatte auch immer ordentlichen Artel dabei. Sie erfuhr, dass mein Besitzer mich viel verhaute. An einem Tag kam sie wieder zu mir ganz glücklich. Sie sagte: „Ich habe im Wald eine Koppel mit Stall und Schuppen. Von nun an wirst du bei mir leben.“ Ich freute mich: Nur noch eine Woche! Als ich dann bei ihr war, freute ich mich. Sie flüsterte zu mir: „Sei so wie du bist, aber vertrau mir.“ Als ihr Vater mich streicheln wollte, wich ich ängstlich zurück. Siska sagte: „Ich glaube, dass er schlechte Erfahrung hat.“
Ich glaube wir haben drei Monate gebraucht, um mich fit zu kriegen. Ich und sie haben viele Abenteuer erlebt. Nach einem Abenteuer sagte sie zu mir: „Ich bin froh, dass du mir gehörst. Ohne dich könnte ich nicht so viel erleben.“ Wir legten unsere Köpfe zusammen. Ich spürte, dass das heißen sollte: „Ich habe dich auch lieb.“ Wir schliefen zusammen ein. Wir beide lebten zusammen für immer.

Tamara

Felipe
Charmant sportlich
Kuscheln Spaß Nähe
Mein Ein und Alles
Traumhaft



Urlaub in Jordanien ist mega yam yam yam!


Am ersten Tag wo ich um 6.00 Uhr aufgestanden bin, sind wir mit dem Bus zum Bahnhof gefahren. Und vom Bahnhof zum Flughafen nach Stuttgart. Am besten war für mich, als mein Vater gesagt hat: Yuhu, yuhu, wir fliegen nach Amman. Jede Minute habe ich ihn glaub genervt, ich habe mega gelacht: HAHAHAHAHAHA.
Ich fragte: Wann sind wir da, wann sind wir da, Baba.
Eine Stunde später hatte ich mich mega gefreut, dass die Zeit schneller ging, dass wir einsteigen. Je Minute warte ich und jetzt ist es soweit - wir gehen ins Flugzeug. Ich hab megaaa Angst vorm Fliegen, aber egal, ich will zur meiner Family in Jordanien.
Ich bin eigeschlafen, später hab ich gespielt mit meiner kleinen Schwester - Uno Uno.  Zwei Stunden später sind wir nach Paris gefahren. Und haben 1 Stunde gewartet. Und sind wieder eingestiegen. Und fahren jetzt noch 4 Stunden. Doch die 4 Stunden habe ich geschlafen. Und jetzt sind wir angekommen. Uff ich war mega müde. Und alle kamen und haben mir auf meine Wange Küsse gegeben: 4mal meine Tanten und meine Oma 6mal.
Endlich konnte ich schlafen, weil wir sind um 4 Uhr nachts angekommen. Und ich war mega doof drauf. Aber am nächsten Tag - uff – hab ich mich gefreut. Ungefähr 6 Familien waren da. Und meine 10 Cousins waren auch da und meine Cousinen. Und ich habe mit denen geredet. Das witzigste ist: ich habe deutsch und arabisch geredet. Und sie sagten: ähmm...oki auf Arabisch.
Uff es war mega warm dort. Um 10 Uhr waren 30 Grad. Und ich wollte unbedingt zu meinem Lieblingsladen. Ich bekomme immer gratis Chips und Eis habe ich gegessen. Und dann bin ich bissle rumgelaufen.
Auf einmal sah ich jemanden aus der Zeit, wo ich klein war. Aber leider hat sie mich nicht erkannt. Ich fuhr weiter und hatte bissle arabisches Geld dabei und habe mir was gekauft: Die heißen Tulmus. Des ist mega yam yam yam!
Ich ging wieder zurück zu meinen Eltern und meine Eltern wollten weg gehen. Und ich frage wohin? Zu Rahlto Nabela. Ich hatte meine Eltern mit komischem Gesicht gefragt: DARF ich mit? Und die sagten: Ihr seid noch zu klein.
Auf jeden Fall hab ich im Internet von meiner Oma gespielt mit meiner kleinen Schwester. Und wir haben uns gestritten. Plötzlich kam meine Tante und sagte: Später um 20.00 Uhr zeige ich euch etwas. Ufff ich warte und warte. Wenn es nur schon 20.00 Uhr wäre! Endlich in einer halben Stunde ist es 20.00 Uhr. Und wir gingen los nach draußen und wir liefen 10 Minuten dorthin. Die 10 Minuten habe ich mich gefreut. Wir waren da und ich habe gelacht, weil da nur kleine Kinder da waren – HAHAHAHA. Aber natürlich hab ich so getan, als ob ich mich freue.....
Endlich sagte Tamara: Hab keinen Bock mehr. Ich wollte nach Hause gehen und chillen und wir sind los gegangen. Um 23.00 Uhr kamen meine Eltern und die sagten: kommt nach unten, wir gehen spazieren.
Ich sage der zweite Tag war echt cool. Wir fuhren mit meinem Vater Taxi mitten durch die Stadt. Und haben dazu coole neue arabische Lieder angehört. Und abends ist es einfach nur am Schönsten. Wenn wir draußen sind, ist mein Land ist einfach nur perfektttttttttttt zum Spazierengehen. Und da haben wir in einem Laden gegessen. mega yam yam yam!

 

Meine Diebgeschichte


Ich und Siska fuhren zur Schule. Bevor wir losfuhren haben wir unsere Fahrräder aufgepumpt mit meiner Pumpe. Mitten im Fahren sagte Siska: Wow deine Pumpe ist mega gut. Besser als meine. Tamara meinte: Komm fahren wir. Das ist besser als reden.
Wir sind gleich angekommen und gingen zum Klassenzimmer und haben gelernt. Siska fragte Herrn Dyballa: darf ich aufs Klo. Ja klar, sagte er.

5 Minuten später hatten wir Schule aus. Ich schrie zu Siska: Siskaaaaa Kommmm Wirrrr Gehennn nach Hauseeee.  Ich ging vor zu meinem Fahrrad und ich sah, meine Pumpe war weg.
Wo ist Meineeeeeee Pumpe!,  rief ich sehr laut: Siska Kommmmm
Siska sagte: Was schreist du so.
Ich antworte: Tja Siska, du weißt warum. Siska war mega nervös. Ich hab natürlich gesagt: Es ist deine Schuld! Du hast meine Pumpe geklaut.   1. Du warst eifersüchtig.    
Was! Ich eifersüchtig!
 Ja, warst du. 2. Warst du auf dem Klo und du hast Zeit gehabt, sie zu klauen.
 
Nur weil ich kurz auf dem Klo war, heißt nicht, dass ich deine scheiß Pumpe geklaut hab. Hast du mich VERSTANDEN! Dann grinste sie und zog meine Fahrradpumpe aus ihrer Tasche. Sie gab sie mir: Nimm, ich habe sie eingepackt, damit sie dir keiner klaut.